Mehr als nur Gewicht: Diskriminierung am Arbeitsplatz erkennen & handeln
- 14. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Es ist erschreckend, aber wahr: Diskriminierung aufgrund des Gewichts ist kein seltenes Phänomen, auch nicht am Arbeitsplatz. Der Artikel der Süddeutschen Zeitung beleuchtet ein Thema, das oft unter den Teppich gekehrt wird - dabei hat jeder Mensch das Recht auf faire Behandlung und Wertschätzung, unabhängig von seiner äußeren Erscheinung.
Gerade in einer Welt, die immer noch oder "wieder" von Schönheitsidealen und oberflächlichen Urteilen geprägt ist, ist es wichtiger denn je, genau hinzuschauen.
Wie oft werden Kompetenzen unterschätzt oder Karrierechancen verwehrt, nur weil jemand nicht in ein bestimmtes "Idealbild" passt?
Das perfide daran ist, dass solche Diskriminierung oft subtil beginnt, mit abfälligen Bemerkungen oder dem Gefühl, nicht ganz ernst genommen zu werden.
Was können wir dagegen tun? Zuerst einmal: hinsehen und zuhören! Wenn Kollegen & Kolleginnen betroffen sind oder man selbst das Gefühl hat, benachteiligt zu werden, ist es wichtig, das nicht einfach hinzunehmen.
Informationen und Beratungsstellen können erste Anlaufpunkte sein. Aber auch innerhalb der Unternehmen braucht es ein Umdenken - eine Kultur, die Vielfalt wirklich lebt und in der jeder Mensch zählt, mit all seinen Talenten und ohne Vorurteile. Es geht nicht nur darum, wieviel auf der Waage angezeigt wird, sondern darum, was man leistet und wer man ist.
Diskriminierung sollte auch angesprochen werden - nicht nur vom Betroffenen selbst, am besten in der "ICH"-Form, d.h. "ich habe das Gefühl, ... ich fühle mich ...", sondern auch von KollegInnen, die dies miterleben. Manchmal will man nicht anecken, aber "wegschauen" ist eine Form von "mitmachen".
So wird es mit der Zeit nur immer schlimmer - wir dürfen hier Haltung beziehen und ansprechen, dass wir es nicht in Ordnung finden. Wenn sich einer oder eine traut, dann trauen sich auch mehr Menschen.

Seid mutig und steht für die Rechte der Menschen ein - aller Menschen, egal ob dick oder dünn oder wie auch immer sie aussehen!
Menschenrechte sind für alle da!
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 2020




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