3 Gründe, warum Kalorien zählen nicht funktioniert
- 12. Juni
- 2 Min. Lesezeit
"Kalorien gezählt" hat bestimmt schon jeder mal - zumindest habe ich das Gefühl, denn in der Beratung höre ich das wirklich oft und auch im Alltag erzählen mir Menschen häufig, dass sie mit App-Unterstützung Kalorien zählen, um den "Überblick" zu behalten, wieviel sie noch essen "dürfen".
Kalorienzählen lässt sich als Pseudo-Diät einordnen, auch wenn der Diätcharakter den meisten Menschen nicht bewusst ist.
Auch in der Diätkultur haben sie bereits herausgefunden, dass das Wort "Diät" nicht mehr gut ankommt, also wird es einfach anders genannt und schon bekommt die "Selbstgeißelung" einen neuen Anschliff.

3 Gründe kurz erklärt:
Kontrollsystem & Kontrollverlust
Es fühlt sich vielleicht erstmal wie eine Art von Sicherheit an, aber es ist Kontrolle. Kalorien zählen geißelt uns an Zahlen & Kalorienangaben und schwächt dadurch das Spüren der eigenen Körpersignale ab.
Wenn wir nicht mehr darauf hören, schwächt das Signal im Körper ab und wir können es immer schwerer wahrnehmen.
Wir arbeiten dadurch oft gegen unsere eigenen Bedürfnisse, was zur Folge hat, dass der Körper irgendwann gegensteuert (kompensatorisches Essen, Kontrollverlust beim Essen, Heißhunger und emotionales Essen)
Der errechnete Kalorienbedarf der App
Der tägliche Kalorienbedarf eines Menschen kann stark schwanken, da er von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird. Dazu zählen unter anderem das Wetter, dein Aktivitätslevel, Stress, die Qualität deines Schlafs, dein Zyklus und viele weitere Aspekte. Auch wenn eine App dir etwas anderes suggerieren mag, kann sie niemals genau wissen, was dein Körper tatsächlich gerade benötigt und in welcher Menge.
Einteilung in "gesund & ungesund"
Dieses "schwarz-weiß"-Denken macht es dir im Alltag besonders schwer, denn wenn du doch mal etwas von der "ungesunden" Seite isst, hast Du ein schlechtes Gewissen oder versuchst krampfhaft diese "zusätzlichen Kalorien" anderwärtig einzusparen oder loszuwerden.
Es führt zu Frust und dem Gefühl "versagt zu haben" und der Teufelskreis wird wieder befeuert.
Sogenannte "Verbotsschilder" in deinem Kopf heben diese Lebensmittel nur auf eine besondere Ebene - hier kommt oft auch der Gedanke dazu, wenn ich mir an einem anstrengenden Tag etwas gönne, dann eines der "verbotenen Lebensmittel", weil jetzt habe ich es mir verdient.
Aber Lebensmittel musst du dir nicht verdienen - sie gehören zu unserem Alltag und bringen dem Körper unterschiedliche Nährstoffe. Jedes Lebensmittel hat eine Berechtigung.
Möchtest du aufhören, dich selbst zu geißeln, und stattdessen herausfinden, was dein Körper tatsächlich braucht?
Dann buche Dir jetzt dein Kennenlern-Erstgespräch und lass uns über deine ganz individuelle Situation sprechen.
Ich freue mich auf Dich,
Deine Diätologin
Sarah




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