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Der "ANTI-DIÄT-TAG", am 06. Mai

  • 11. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Vor Kurzem war "Anti-Diät-Tag", und ich möchte diesen Anlass nutzen, ein paar persönliche Gedanken mit euch zu teilen.


Wir befinden uns in einer Zeit, in der der "Heroin-Chic-Look" der 90er Jahre ein beunruhigendes Comeback feiert – etwas, das viele von uns längst als Relikt der Vergangenheit abgetan hatten. Doch falsch gedacht.


Gleichzeitig wird unser digitales Leben von endloser Diät-Werbung durchzogen, ob wir wollen oder nicht. Social-Media-Plattformen bombardieren uns mit Botschaften, die uns zur Selbstoptimierung drängen.


Die Gründe dafür?


Ganz einfach: gezielte Werbung und eine Tech-Industrie, die massenhaft von den Unsicherheiten und Selbstzweifeln ihrer Nutzer profitiert. Es wird immer wahnsinniger: Abnehmspritzen, Wundermittel und der ständige Druck, immer schneller immer weniger werden zu müssen.


Die Botschaft dahinter ist klar – ein System, das Profit über Menschenleben stellt: hyperkapitalistisch und zutiefst sexistisch. Doch machen wir uns nichts vor, das ist weder neu noch zufällig passiert.


Das Patriarchat hat Jahrhunderte darauf verwendet, Frauen systematisch klein – und im wahrsten Sinne des Wortes dünn – zu halten. Warum? So bleibt einfach weniger Energie übrig, gegen Ungerechtigkeiten aufzubegehren. Statt sich mit wirklich wichtigen Themen zu befassen, sollen wir uns mit Kalorien zählen ablenken. Von klein auf drängt uns diese Gesellschaft in die Vorstellung, dass unser Wert einzig und allein davon abhängt, wie gut wir dem männlichen Blick gefallen.


Aber damit ist Schluss. Wir sind so viel mehr als die Zahl auf der Waage oder die Proportionen unserer Körper. Und ja, ich weiß nur zu gut, wie schwer es fällt, sich von diesen toxischen Schönheitsidealen zu lösen. Wir alle wurden von Kindesbeinen an darauf konditioniert, diese Lügen zu glauben – so sehr, dass sie sich oft wie unumstößliche Wahrheiten anfühlen.


Aber ich arbeite täglich daran, dieses Gedankengift Schritt für Schritt aus meinem Kopf zu vertreiben und Neues zu lernen. Und das Beste daran? Es ist möglich, sich freizumachen. Den Anspruch loszulassen, dünn sein zu müssen, war für mich nicht nur eine Befreiung auf persönlicher Ebene – ein Weg zu mehr Lebensfreude und Leichtigkeit.


Es wurde auch zu einem bewussten Akt des Widerstands gegen ein patriarchales System. Denn wie Audre Lorde so treffend sagte: Für sich selbst zu sorgen ist kein egoistischer Luxus; es ist Selbstschutz – und das allein ist schon ein Akt politischen Widerstandes. Dieser Kampf mag anstrengend sein, aber er lohnt sich. Schließlich geht es am Ende um nichts weniger als unser Recht auf Selbstbestimmung und ein Leben jenseits der auferlegten Normen.


Wenn Du hinschauen möchtest, dann unterstütze ich Dich gerne dabei:



 
 
 

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– Diätologin & Ernährungstherapeutin für intuitives Essen

Als erfahrene Ernährungsberaterin, Genusstrainerin und Begleiterin auf Augenhöhe unterstütze ich Frauen dabei, sich aus der Diätspirale zu befreien und wieder Vertrauen in ihren Körper zu finden – mit achtsamer Ernährungsberatung in Graz oder online, einem ganzheitlichen Blick auf Körper & Seele und alltagstauglichen Impulsen für mehr Genuss, Selbstfürsorge und Wohlbefinden.

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© 2026 Sarah Woskowski. Erstellt von verenaratz.at

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