Eine bewusste Pause - auch beim Essen?
- 15. Juli
- 2 Min. Lesezeit
In unserer heutigen schnelllebigen Zeit, in der das Leben oft wie ein Wirbelwind an uns vorbeirauscht, sehnen wir uns doch alle nach Momenten der Ruhe und des inneren Friedens.
Trotzdem greifen wir, sobald wir einen kurzen Moment für uns haben, gleich automatisch zum Handy, um mal die sozialen Medien zu checken oder andere Neuigkeiten aufzusaugen.
Als hätten wir ständig Angst davor, etwas zu verpassen!
Es gibt sogar bereits einen Begriff dafür: FOMO - "the Fear of missing out", im Deutschen als "Angst, etwas zu verpassen", bekannt, beschreibt die Sorge, wichtige Informationen, Ereignisse, Erfahrungen oder Entscheidungen zu versäumen, die das eigene Leben bereichern könnten. Diese Angst bringt oft die Befürchtung mit sich, getroffene Entscheidungen in Bezug auf eine mögliche Teilnahme könnten später bedauert werden.
Dass ein ständiges "Achten, nichts zu verpassen" außerordentlich anstrengend ist, ist uns sicher allen klar. Wie kommen wir hier also wieder raus?
Ich finde der Gedanke, "WIR HABEN NUR CA. 80 SOMMER" bringt uns schockmäßig erstmal ins Hier & Jetzt. Wenn wir darüber kurz nachdenken, wie viele Sommer es für mich durchschnittlich noch geben wird und wir natürlich nie wissen, wie viele es tatsächlich sein werden, kann dies zum Nachdenken anregen.
Natürlich gibt es auch die andere Reaktion: Augen zu und weitermachen!
Nur Veränderung entsteht nur dann, wenn wir auch Unangenehmes kurz mal annehmen und aushalten können!
Durch den Tod meines Vaters habe ich schon recht früh gelernt, dass nichts in Stein gemeißelt ist. Also lass uns mal hinschauen, was Du in deinen verbleibenden Sommern machen möchtest und welche Bedürfnisse schon länger hinten anstehen mussten. ESSEN ist nämlich oft ein AUSDRUCK von Emotionen!
Was kannst Du also im 1. Schritt machen?
bewusste kurze Pausen über den Tag verteilt einplanen
Diese Pausen können kurze Trinkpausen sein, kurzes "ins Grüne schauen" oder auch "einfach aufstehen und strecken" - Hauptsache weg vom Arbeitsplatz und kurz bei sich ankommen.
Du wirst erstaunt sein, was diese kleine Mini-Veränderung alles ausmacht, wenn Du es regelmäßig machst!
Und beim Essen?

Wenn Du auch hier immer mal wieder kleine Pausen einlegst, kurz reinspürst "wie weit bin ich schon satt?, kannst Du viel besser abschätzen, wann ein gutes Bauchgefühl erreicht ist und wie deine individuelle Portionsgröße aussieht - denn beim Essen sind wir häufig "Gewohnheitstiere"
Wenn Du bei der Umsetzung mehr Unterstützung möchtest, buche Dir gleich einen Termin für unser Erstgespräch:




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