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Warum "intuitiv essen" ein Grundstein bei jeder medizinischen Ernährungsberatung sein sollte

vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit

All die Jahre in der Ernährungsberatung habe ich diese tiefe Enttäuschung, den Frust und auch die große Verachtung über das "nicht schaffen" gesehen und es hat mich tief getroffen. Tolle Menschen, die große Ziele hatten, mit viel Motivation gestartet und dann doch wieder rausgefallen sind.


Gerade durch diese Erfahrungen habe ich immer mehr versucht, herauszufinden, woran das liegen könnte? Die Ernährungsempfehlungen waren gut, wissenschaftlich fundiert und haben auch tolle Erfolge bei ganz unterschiedlichen medizinischen Diagnosen gezeigt - aber die meisten Menschen konnten es nur kurzzeitig in ihrem Alltag umsetzen.


So kam ich in meiner Fort- und Weiterbildung immer mehr in Richtung Ernährungspsychologie und konnte in all den Jahren viele nützliche Tools und Methoden erlernen. Vor ein paar Jahren habe ich dann auch das Konzept "intuitiv essen" von den amerikanischen Kolleginnen Evelyn Tribole und Elyse Resch kennengelernt. Sie haben auch aus ihren Erfahrungen heraus ein Konzept entwickelt, was u.a. Themen wie Selbstfürsorge, Selbstmitgefühl, Genuss und Körpersignalregulation Raum bot.


Hier wurde ich in meiner Arbeitsweise bestätigt, da ich schon Teile davon in meiner Beratung integriert hatte. Es hat mir gezeigt, dass der Grundstein diese Themen sein müssen, um überhaupt auf sich selbst zu achten und es auch als Priorität im eigenen Alltag integrieren zu können.


Viele haben das Gefühl, dass es sich um "Wellness" & "Nice to have" handelt - wenn ich mal Zeit dafür habe, dann ...


Aber ohne diesen Grundstein ist jede Veränderung nur kurzfristig!


Ein kleines Beispiel:


Eine Klientin kam zum Erstgespräch und berichtete, dass sie bereits sehr genau wusste, was sie als Typ 2 Diabetikerin essen sollte und sie definitiv nicht mehr Wissen benötige, aber sie ein Problem noch nicht lösen konnte.


Immer, wenn sie bei jemanden zu Besuch war (was häufig vorkam), wurde ihr Kuchen oder andere Leckereien angeboten und es fällt ihr immer sehr schwer, dann nein zu sagen.


Wir haben uns gemeinsam diese Situationen angeschaut und für sie Lösungen gefunden, wie sie damit umgehen könnte. Ganz konkret!


Ein AHA Erlebnis war für die Klientin sehr stark:


Ich meinte, wenn du aus Höflichkeit JA zur Gastgeberin sagst, sagst du auch automatisch NEIN zu dir selbst.


D.h. das Thema "NEIN SAGEN" und GRENZEN SETZEN war für ihre Umsetzung entscheidend und wird nun regelmäßig geübt. Denn oft haben wir in der Kindheit gelernt, Höflichkeit ist wichtig und tun uns dadurch schwer, beides gemeinsam unter einen Hut zu bringen.


Sobald dies bearbeitet wurde, konnte die Klientin mehr auf ihre eigenen Bedürfnisse achten und ihre Blutzuckerwerte wurden wieder deutlich besser. Auch hat sie gelernt, dass "Grenzen zu setzen" nicht gleichbedeutend ist mit "Unhöflichkeit", sondern ein offenes, ehrliches Miteinander ebnet.


An Wissen hat es dieser Klientin nicht gefehlt, es sind oft versteckte Themen und Selbstfürsorge - also auf sich zu achten, auch was Grenzen anbelangt, haben die meisten Frauen nicht mit in die Wiege gelegt bekommen. Wir dürfen hier neu lernen!


Wenn du offen hinschauen möchtest, buche dir gleich deinen Wunschtermin und lass uns loslegen!











 
 
 

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– Diätologin & Ernährungstherapeutin für intuitives Essen

Als erfahrene Ernährungsberaterin, Genusstrainerin und Begleiterin auf Augenhöhe unterstütze ich Frauen dabei, sich aus der Diätspirale zu befreien und wieder Vertrauen in ihren Körper zu finden – mit achtsamer Ernährungsberatung in Graz oder online, einem ganzheitlichen Blick auf Körper & Seele und alltagstauglichen Impulsen für mehr Genuss, Selbstfürsorge und Wohlbefinden.

+43 670 551 0945

Körösistraße 170, A-8010 Graz

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© 2026 Sarah Woskowski. Erstellt von verenaratz.at

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