Louisa Dellert: Wann wird der Körper zur Baustelle?
- 5. Juli
- 2 Min. Lesezeit

Was für ein wichtiges Thema, das Louisa da anspricht! Es ist so erschreckend, wenn man mal genauer darüber nachdenkt, wie früh und wie subtil uns beigebracht wird, unseren Körper kritisch zu sehen.
Von Diätpulvern in Omas Küche bis hin zu Barbies und der "richtigen" Hüfthose in der Schule – überall kleine Botschaften, die sich irgendwann zu einer großen, lauten Stimme im Kopf entwickeln:
dieses Bild wurde mit Hilfe von KI erstellt
"So, wie du bist, bist du nicht gut genug."
Das ist ja das Tückische an dieser Körperscham: Man hält sie irgendwann für die eigene Stimme, dabei ist sie nur das Echo unzähliger externer Einflüsse. Louisa, die selbst jahrelang als Fitness-Influencerin mit den vermeintlich perfekten Bildern ihr Geld verdiente, hat am eigenen Leib erfahren, wie gefährlich dieser Rausch sein kann.
Essstörung, Sportsucht, das Gefühl, immer kleiner zu werden, obwohl man doch immer dünner wurde – eine Spirale, aus der man nur schwer entkommt.
Besonders spannend finde ich, wie sie Body Positivity einordnet. Es ist eben nicht nur ein Wohlfühlthema oder ein Freifahrtschein für alle, sich jederzeit gut zu fühlen. Der Kern ist viel tiefer: Es geht darum, Menschen, die nicht ins Schönheitsideal passen, nicht zu diskriminieren.
Und da haben wir als Gesellschaft noch einen weiten Weg vor uns. Es ist so wichtig, dass wir lernen zuzuhören und die Erfahrungen anderer ernst zu nehmen, anstatt immer gleich mit den eigenen Nöten um die Ecke zu kommen.
Denn am Ende des Tages sollte unser Körper ein Zuhause sein und keine ewige Baustelle.
Falls du mehr über Louisa erfahren willst:
Ich finde es toll, dass sie sich so stark für Körperakzeptanz einsetzt.
Hier findet ihr auch den gesamten Artikel im Standard:
Quelle: Derstandard — https://www.derstandard.at/story/3000000328923/wann-lernen-frauen-eigentlich-ihren-koerper-zu-hassen-louisa-dellert?ref=article · 5. Juli 2026




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