Dankbarkeit hilfreich beim Essen? - Mehr als nur ein Gefühl
Der Supertipp Online berichtet über einen Vortrag zum Thema "Dankbarkeit im Alltag". Das klingt auf den ersten Blick vielleicht wie ein weiterer FEEL-GOOD-Trend, aber bei näherer Betrachtung steckt viel mehr dahinter.
Dankbarkeit ist kein flüchtiges Gefühl, das man mal eben auf Knopfdruck erzeugt. Es ist eine Haltung, eine bewusste Entscheidung, die unseren Blick auf die Welt fundamental verändern kann.
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der wir oft nur auf das fokussiert sind, was uns fehlt oder was schiefläuft (wird leider mit Medien & in sozialen Netzwerken verstärkt), kann eine gelebte Dankbarkeit ein wahrer Anker sein.
Sie zwingt uns quasi dazu, kurz innezuhalten und die kleinen Dinge wertzuschätzen: ein gutes Essen, ein schöner gemeinsamer Moment, ein Spaziergang im Grünen, kühle frische Luft am Morgen, ein freundliches Wort oder ein unerwartetes Lächeln.

Das ist doch im Grunde genau das, was auch bei Achtsamkeitspraktiken im Vordergrund steht - der Fokus auf den Moment, das bewusste Erleben, anstatt gedanklich immer schon beim nächsten To-Do zu sein.
Und wie passt das zur Körperakzeptanz oder zum intuitivem Essen?
Ganz einfach: Wenn wir lernen, dankbar für unseren Körper zu sein, für all das, was er für uns leistet, anstatt ihn ständig zu kritisieren oder als Problemzone zu betrachten, dann ist das ein riesiger Schritt.
Es kann Druck reduzieren, psychische Belastungen reduzieren und einen positiveren Blick ermöglichen.
Dankbarkeit, für die Fähigkeit zu schmecken, zu riechen, zu fühlen - das sind die Grundlagen für einen respektvollen Umgang mit uns selbst und unserem Essverhalten.
Es geht darum, das Positive zu sehen und nicht nur das, was wir vermeintlich ändern oder verbessern müssen. Ein Vortrag, der uns daran erinnert, dass das Glück oft in der Anerkennung des Bestehenden liegt - setzt den Fokus auf das Positive!
Das heißt nicht, dass wir Negatives nicht mehr sehen oder wahrnehmen - das gibt es natürlich und unser Gehirn wird aus Sicherheit und Angst vor Gefahr dies immer gut wahrnehmen. Es geht darum, einen gewissen Ausgleich zu schaffen, um von all den negativen Nachrichten und Informationen nicht überrollt zu werden.
Heutzutage können wir alles ständig erfahren - das ist eine enorme Belastung für unser Gehirn. Es nimmt alles als reale Gefahr auf, auch wenn es nur Bilder sind, die wir sehen! Deshalb sind viele Menschen heutzutage ständig in Alarmbereitschaft & einem hohen Stresslevel.
Hier kann Achtsamkeit und kurze bewusste Pausen (auch digitale) helfen, besser damit umzugehen und Wege zu finden, sind damit nicht vollkommen runterziehen zu lassen.




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