Warum wir Frieden mit dem Essen schließen sollten?
- 26. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Mai

Solange Du das Gefühl der Entbehrung und des Verzichts hast, wird sich eine Gegenwirkung zeigen, sobald Du diese "verbotenen" Lebensmittel isst (z.B.: schlechtes Gewissen) und es kommt zum Überessen, einem regelrechten Heißhunger.
Verbote zeigen dem Gehirn lediglich, dass es sich darauf konzentrieren soll - das Wort "nicht" wird schnell ausgesondert. Es bleibt der Fokus auf dem verbotenen Lebensmittel und auf einmal will man es noch viel mehr als vorher. Kennst Du das auch?
Wissenschaftlich belegt ist es, dass Gewöhnung, also ein häufiges Essen eines bestimmten Lebensmittels, zu einer Reduzierung des starken Verlangens führt. Das heißt, wenn Du beginnst, dieses "verbotene" Lebensmittel öfter zu essen, wird der Reiz geringer und auch der Drang möglichst viel zu essen wird sich reduzieren.
Oft gibt man der Gewöhnung aber zu wenig Zeit, aus Angst, nicht mehr aufhören zu können. Es hilft hier vermehrt auf ein gutes Bauchgefühl beim Essen zu achten - wenn ich gut satt bin, höre ich auf, auch wenn noch etwas auf meinem Teller liegt.
Genuss beim Essen hat nämlich nichts mit der Menge, sondern mit dem bewussten Genießen und dem bewussten Wahrnehmen der Speise zu tun. Nimm Dir also Zeit, iss langsam und konzentriere Dich auf den Geschmack und Konsistenz der Speise.
Ein Training des Genussempfindens kann hier auch helfen, es wieder besser wahrzunehmen. Schnupper gerne mal rein:
Genussfähigkeit ist wie ein kleines Pflänzlein in deinem Inneren. Es ist da, darf aber mit Übung und Zeit immer mehr wachsen!




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